Jenseits der Ordnung

Schmitt

Er glaubt an den Menschen.
An Freiheit als innere Bewegung.
An schöpferisches Potenzial, das sich nicht limitieren lässt.

Er zweifelt. Er widerspricht.
Er bleibt offen – auch dort, wo es unbequem wird.

Er steht nicht im Widerstand.
Er steht außerhalb.

Er kämpft nicht.
Er entzieht sich.

Er widerspricht nicht.
Er folgt einer anderen Logik.

Macht als Konzept
Freiheit und Potential

Kleinert

Er glaubt nicht.
Er verwaltet.

Für ihn ist der Mensch kein Subjekt,
sondern Material.
Ein Risiko, das gesteuert, begrenzt
und angepasst werden muss.

Freiheit ist kein Wert.
Sie ist eine Variable.

Was sich nicht steuern lässt,
wird ersetzt.
Oder beseitigt.

Ist der Mensch bereit,
den Gehorsam abzulegen,
den man ihm als Normalität verkauft hat?

Wo Denken endet,
passt sich der Mensch an.

Wo Anpassung selbstverständlich wird,
verliert Freiheit ihren Namen.

Ein neuer Denkraum
beginnt dort,
wo Neugierde und Schöpferkraft
wieder möglich werden.